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16.07.2019 | Aktuelles

Fußverkehrs-Checks NRW 2019: Landesverkehrsminister zeichnet Bad Driburg und Rahden aus

Gehen ist die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Trotzdem hat die Stadt- und Verkehrsplanung Fußgänger in den letzten Jahrzehnten oft vernachlässigt. Die Stadt Bad Driburg und die Stadt Rahden bekommen jetzt offizielle Unterstützung, um das zu ändern. In einem Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ haben sie sich unter 25 kommunalen Bewerbern durchgesetzt und zählen nun zu den zehn Kommunen die den Zuschlag für einen sogenannten Fußverkehrs-Check erhalten haben. Mit einer Urkunde kürte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst die ausgewählten Kommunen im Verkehrsministerium.

Lob von Minister Wüst
Bestandteile der Checks sind etwa Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden. „Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen“, sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. „Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei.“

Hintergrund
Der Fußverkehrs-Check ist eine bewährte Methode, die mehrere Bausteine enthält. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern wird so die Beteiligungskultur in der Kommune gestärkt. Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus.

So bekommen Kommunen die Chance, in die Fußverkehrsförderung einzusteigen und gleichzeitig die Bürgerbeteiligung voranzutreiben. Das Angebot ist für Mitglieder im Zukunftsnetz Mobilität NRW kostenlos und wird gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Hier geht‘s zur Pressemeldung des Verkehrsministeriums.

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Stadt Bad Driburg geht mit! (Foto von links: Martin Kölczer (Baudezernent Stadt Bad Driburg), Burghard Deppe (Bürgermeister Stadt Bad Driburg), Hendrik Wüst (Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Daniela Niestroy-Althaus (Leiterin KS Ostwestfalen-Lippe))

 

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Stadt Rahden geht mit! (Foto von links: Christian Benker (Sachgebietsleitung Bauen, Wohnen Stadt Rahden), Dieter Drunagel (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Stadt Rahden), Hendrik Wüst (Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Daniela Niestroy-Althaus (Leiterin KS Ostwestfalen-Lippe))

 

Fotos: Verkehrsministerium NRW/M. Keppler


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