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Zeitgemäßes Projektmanagement für leichtere Umsetzung

Workshops und Planspiele

Wenn wir über die Mobilitätswende sprechen, geht es in der öffentlichen Wahrnehmung in erster Linie um umgesetzte Maßnahmen: Ausgebaute Radwegenetze, ÖPNV-Erschließung von ländlichen Gebieten, Fußweg-Optimierung. Doch die Mobilitätswende ist ein Transformationsprozess, und er beinhaltet in Kommunen vor allem eine Umorganisation der fragmentierten Arbeitsweise. Vernetzte Mobilität erfordert vernetztes Denken.

Um aufzuzeigen, wie dies gelingen kann, hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW zusammen mit krauses Projektdesign die Planspiele „Mobiland“ und "Park&Platz"entwickelt. Die Planspiele sollen Verwaltungsmitarbeiter*innen und Kommunalpolitik helfen, die Schritte in diesem Transformationsprozess sichtbar zu machen. Zunächst definieren wir ein Ziel, auf das die Ebenen gemeinsam hinarbeiten. Das erleichtert sowohl die Arbeit, als auch die Kommunikation. Dann können die Beteiligten die Schritte dorthin planen und rechtzeitig Fallstricke erkennen und Lösungen erarbeiten.

Ein Planspiel rund um Mobilitätsangebote im ländlichen Raum

Mobiland

Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum sicherzustellen ist eine der großen Herausforderungen der Mobilitätswende. Vier bis sechs Spieler*innen machen sich auf den Weg für unsere Beispielkommune Bad Schoppingen ein attraktives und nachhaltiges Mobilitätsangebot zu realisieren. Den Spieler*innen gegenüber stehen zwölf Bad Schoppinger*innen, die bisher aufs Auto setzen. Gelingt es den Teilnehmer*innen, ihr Spielgeld so einzusetzen, dass sie mit ÖPNV-, Sharing- und On-Demand-Angeboten ein so attraktives Netz entwickeln, dass Simone, Arif und Co. zu Umsteiger*innen werden?

„Mobiland“ ist für den Einsatz in Kommunalverwaltungen und für Workshops mit der Kommunalpolitik konzipiert. Den Teilnehmer*innen soll zum einen die Bedeutung des ÖPNV als Rückgrat der Mobilitätswende verdeutlicht werden. Zum anderen soll „Mobiland“ Möglichkeiten aufzeigen, wie eine attraktive Verknüpfung und Ergänzung von verschiedenen Mobilitätsangeboten hilft, die gerade im ländlichen Raum entscheidende letzte Meile zwischen Bürger*innen und ÖPNV zu überwinden.

Ein Plan- und Rollenspiel rund um die Umnutzung von Parkraum

Park & Platz

Die Umnutzung von Parkplätzen ist ein gutes Mittel, um die Verkehrswende zu fördern und mehr Lebensqualität in Innenstädte zu bringen. Gleichzeitig führt die Reduzierung von Parkraum oft zu hitzigen Auseinandersetzungen. An dieser Stelle setzt unser kooperatives Plan- und Rollenspiel „Park&Platz“ an.
 
Im Spiel schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von Planer*innen und gestalten mit Schere und Kleber einen Straßenabschnitt neu. Sie unterhalten sich mit ansässigen Geschäftsleuten und erfahren in einem Rollenspiel, wie sich die umgestaltete Straße für die Nutzer*innen anfühlt. So lernen die Teilnehmenden Schritt für Schritt verschiedene Perspektiven kennen und entwickeln auf spielerische Weise einen Straßenabschnitt, von dem alle profitieren. Das Spiel schließt mit einer Übertragung auf die Situation vor Ort.  

„Park&Platz“ ist für den Einsatz in Kommunalverwaltungen und für Workshops mit der Kommunalpolitik konzipiert. Den Teilnehmer*innen sollen zum einen die Potentiale der Umnutzung von Parkraum verdeutlicht werden. Zum anderen hilft „Park&Platz“ sich in verschiedene Stakeholder hinein zuversetzen um diese auch in der Realität besser mitnehmen zu können.