Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist nach wie vor ein zentrales Ziel und Handlungsfeld des Landesnetzwerkes. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass nur eine fachübergreifende und vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit erfolgreich ist. Maßgebend ist dabei nicht nur die Unfallstatistik, vielmehr auch das Sicherheitsempfinden der Verkehrsteilnehmer, ob als Fußgänger, Radfahrer, Nutzer von Bus&Bahn oder Autofahrer. Ob beispielsweise Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Rollatoren oder Kinder auf dem Weg zur Schule oder Spielen; sie brauchen attraktive Wege und Plätze. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist ein Ziel eines kommunalen Mobilitätskonzeptes. 

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt mit Landesministerien, landesweiten Einrichtungen und deren Trägern Kommunen bei Aktivitäten, die Zugewanderten eine sichere Verkehrsteilnahme ermöglichen sollen. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Verkehrssicherheitsprogramm NRW 2020

Grundlage der gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit im Zukunftsnetz Mobilität NRW ist das Verkehrssicherheitsprogramm NRW 2020, das am 10. Februar 2016 vom Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, vorgestellt wurde. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen bei der Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogrammes NRW 2020.

Gedruckte Exemplare der Verkehrssicherheitsprogrammes NRW 2020 können hier elektronisch bestellt werden.

 

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt mit Landesministerien, landesweiten Einrichtungen und deren Trägern Kommunen bei Aktivitäten, die Zugewanderten eine sichere Verkehrsteilnahme ermöglichen sollen. Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Mobilität von Zugewanderten.

Die Öffentlichkeitskampagne „Mobilität kennt keinen Ruhestand“ sensibilisiert für die Risiken Älterer im Straßenverkehr und zeigt Wege auf, Gefahren zu reduzieren.

Mobil zu bleiben - bis ins hohe Alter - ist eine Lebensqualität, die sich jeder Mensch erhalten möchte. Auch wenn heutige Senioren merklich fitter sind als in Generationen zuvor, wird die Unfallgefahr vielfach unterschätzt. Altersbedingte Leistungsdefizite treten bei einem Jeden unterschiedlich stark und zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf. Doch aufhalten können wir sie nicht. Körperlichen Einschränkungen zeigen sich in der eingeschränkten Wahrnehmung komplexer Situationen, in der Reaktionsfähigkeit oder Sehfähigkeit.

Das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ und die Westfälische Provinzial Versicherung AG haben die Öffentlichkeitskampagne „Mobilität kennt keinen Ruhestand“ entwickelt. Ältere Verkehrsteilnehmer, Angehörige und Multiplikatoren werden für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert und über den effektiven Einsatz von Assistenzsystemen, über Gesundheitschecks und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel informiert.

Umfangreiche Medien sprechen ältere Verkehrsteilnehmer an, ihr eigenes Fahrverhalten richtig zu beurteilen sowie Wechselwirkungen von Erkrankungen und Unfallrisiken zu erkennen. Die  Öffentlichkeitskampagne „Mobilität kennt keinen Ruhestand“ appelliert nicht nur an Betroffene, auch an Angehörige und Kontaktpersonen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verhaltensprävention und somit zur Verkehrssicherheit älterer Mitmenschen.

Die umfassende Ausstellung sowie ein Reaktionsspielgerät können bei der Westfälischen Provinzial Versicherung AG ausgeliehen werden. Begleitend zur Ausstellung stehen zwei Broschüren zur Verfügung, die kostenfrei in benötigter Stückzahl abgegeben werden.

Ansprechpartnerin:

Silke Schmidtmann, Zukunftsnetz Mobilität NRW, Koordinierungsstelle Westfalen

Sitz: Westfälische Provinzial Versicherung AG, Provinzial-Allee 1, 48159 Münster

Telefon: 0251/219-3835; Email: sicherundmobil@provinzial.de

http://shop.sicherheitserziehung.de/

Weitere Informationen der Öffentlichkeitskampagne zum Download:

Weiterer Link:

Pedelecs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, gerade bei den Senioren. In den letzten Jahren hat aber auch die Unfallzahl Älterer-Nutzer deutlich zugenommen. Einerseits fehlt Älteren ausreichend Übung im Umgang mit dem Pedelec, andererseits schätzen andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit der Pedelecfahrern falsch ein.

Wenn ältere Fahrer stürzen, ist die Schwere der Verletzung allerdings deutlich höher als bei Jüngeren. Daher gilt es, ältere Pedelec-Nutzer im Vorfeld ausreichend zu schulen.

Damit Kommunen den sicheren Umgang auf dem Elektrofahrrad präventiv schulen können, haben das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ehemals Netzwerk „Verkehrssicheres NRW“) und die Westfälische Provinzial Versicherung AG unter Mitarbeit der Kreise Borken und Steinfurt, deren Polizeibehörden und Verkehrswachten, Kreissportbünde Borken und Steinfurt sowie der Regionalverkehr Münsterland GmbH ein Schulungskonzept entwickelt. Zur Wahrung einer hohen Schulungsqualität in allen Kommunen wurde ein einheitlicher Schulungskoffer erstellt. Darin enthalten sind Anschauungsmedien und Lehrmaterialien für Referenten sowie Informationsmedien für die Teilnehmer. Für öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Räume stehen zusätzlich themenbezogene Roll up`s zur Verfügung.

Wesentliche Elemente der Schulungen bilden fünf Theoriemodule (Technik, Recht, Sicherheitsrisiken, ÖPNV-Verknüpfung, Kosten, Energie- und Umweltbilanz) sowie drei Praxismodule (Bewegungsübungen sowie Trainings im Schon- und Verkehrsraum).

Referenten sind in der Regel Vertreter der Kommunen, der Polizeibehörden, Kreissportbünde, Fachexperten der Fahrradbranche sowie Verkehrsunternehmen.

Seit Herbst 2014 können alle westfälischen Kreise und kreisfreien Städte diesen Schulungskoffer zum Einsatz in ihren Kommunen kostenfrei erwerben.

Ansprechpartner:

Silke Schmidtmann

Leiterin Koordinierungsstelle Westfalen, Zukunftsnetz Mobilität NRW

Sitz: Westfälische Provinzial Versicherung AG, Provinzial-Allee 1, 48159 Münster

Telefon: 0251/219-3835; Email: sicherundmobil@provinzial.de 

Weitere Informationen zum Schulungskonzept zum Download: