Klimafreundliche Mobilität für alle!

Das EMW-Jahr 2020 begann für uns mit der  Auftaktveranstaltung zur Europäischen Mobilitätswoche 2020 am 21. Januar in Dortmund. Rund 50 Teilnehmer_innen aus NRW-Kommunen waren gekommen, um gemeinsam in verschiedenen Workshops an der Gestaltung der EMW 2020 zu arbeiten. Zur Untersützung konnten wir den Kreativ-Experten Norbert Krause gewinnen (krauses Projektdesign).

Das diesjährige internationale Motto „Zero-emission mobility for all“ verkündete Claudia Kiso von der Nationalen Koordinierungsstelle der EMW beim Umweltbundesamt.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz heißt es dieses Jahr: "Klimafreundliche Mobilität für alle"! Am Seitenende finden Sie die Dokumentation der Auftaktveranstaltung zum download. Sie fasst die einzelnen Programmpunkte zusammen und enthält einige Vorlagen für Ihre eigene Arbeit.

 

Vorankündigung: Landesweiter Auftaktworkshop 2021

Da wir nie früh genug mit den Planungen für die EMW 2021 beginnen können: Merken Sie sich schon einmal den 3. Dezember 2020 vor!

Für Fragen und Anregungen, welche Unterstützung Sie gerade vor dem aktuellen Hintergrund gebrauchen können, stehen wir, Ihre Ansprechpartner*innen in den Koordinierungsstellen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur EMW finden Sie auf der Internetseite des Umweltbundesamtes.

 

Angebote: des Zukunftnetz Mobilität NRW für die Vorbereitung der EMW 2020

EMW für Eilige

Leider konnten wir unsere geplanten Workshops in den Kommunen vor Ort aufgrund der Pandemie in diesem Jahr nicht anbieten.

Wir haben daher ein neues Angebot entwickelt, das zur Umsetzung von Aktionen einlädt, die ohne aufwändige Planung und Vorbereitung durchgeführt werden können.

Die Ideensammlung bietet Ihnen 20 Aktionsideen in verschiedenen Varianten. Neben einem Kurzprofil finden Sie auf den Aktionsdatenblättern Hinweise zu potentiell einzubeziehenden Akteuren, eine Checkliste und eine großformatige Wochenübersicht zum Zusammenkleben. Die Ideen wurden so ausgewählt, dass sie zum Großteil ohne Menschenansammlungen durchgeführt werden können. Die EMW für Eilige können Sie auf dieser Seite weiter unten herunterladen.

Edgar und Edda

Die Maskottchen der EMW, Edgar und Edda, besuchen Ihre Aktionen gerne! Im vergangenen Jahr haben sie u.a. ein gutes Bild auf Pressekonferenzen abgegeben, während des Autofreien-Tages mit Kindern vor der Grundschule gespielt und das Gehen und Ein- und Aussteigen in und aus Bus und Bahn mit dem Rollator geübt. Entdecken Sie, was Edgar und Edda als MobilitätsTOURisten im vergangenen Jahr noch erlebt haben. Teilen Sie uns frühzeitig mit, wann Edgar oder Edda zu Ihnen kommen können.

 

 

Aktionen mit Kindern an Schulen sind in der EMW sehr beliebt. Aus gutem Grund! Sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Förderung der Bewegung sind bei den Kleinsten besonders wichtig. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW bietet dazu seine Unterstützung an, auch außerhalb der EMW!

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Edda ist mit vielen anderen im Schlepptau auf ihrem neuen Roller auf dem Weg zur Schule. Zum Glück liegt die Schule im Grünen. So macht der Schulweg doch Spaß ;)

 

Ob wir in Zukunft tatsächlich autofreie Städte haben und Pakete über Hyperloops  oder mit Solarlastenrädern versenden, bleibt abzuwarten. Aber umweltfreundliche Logistik und nachhaltige Mitarbeitermobilität kann schon jetzt in der EMW getestet werden. Eine Lastenradaktion in Betrieben oder ein Shuttle zum Gewerbegebiet? Die EMW bietet auch einen guten Anlass. Wirtschaftsverkehre und betriebliches Mobilitätsmanagement – Auch da gibt es Unterstützung vom Zukunftsnetz!

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Edda und Edgar unterhalten sich über wettergeschützte E-Fahrräder (Solar), die in der Stadt noch genutzt werden dürfen. Autos müssen draußen bleiben bzw. vor der Stadt parken.

 

Die Wahl zu haben ist was Schönes! Mobilstationen sollen genau das bieten und damit eine attraktive Alternative zum eigenen Auto darstellen. Auf das Carsharing-Auto zurückgreifen können, falls der Zug mal nicht kommt oder das Fahrrad leihen, um die letzten Meter von der Haltestelle zum Ziel zurücklegen zu können. Die Mischung macht‘s! Neben den Verkehrsmittelangebot können aber auch das sichere Abstellen des eigenen Fahrrads, Schließfächer, ein WLAN-Hotspot oder eine Rad-Luft-Station den Service für umweltfreundliche Pendler, Schüler, Touristen und alle anderen komplettieren.

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Edgar ist mit dem Bus an der Mobilstation „Traumstation“ angekommen und freut sich, dass er einfach mit seinem Smartphone den E-Scooter öffnen und schnell zu Edda weiter fahren kann.

 

Ein Konzept steht am Anfang eines jeden guten Projektes! Wer weiß, wo er hin will und mit welchen Maßnahmen und Partnern er sein Ziel erreicht, hat schon viel gewonnen. Eine Vision ist der Anfang! Auch die Planungen zur EMW haben bei einigen früh begonnen. Am 20. Januar haben wir uns getroffen und einen möglichen Weg zur der eignen Aktion bzw. dem eigenen Programm aufgezeigt. Eine Idee für eine Aktion, ein Wochenplan, ein Zeitstrahl, eine Einschätzung, wer unterstützen kann. Corona hat vielem einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber nicht allem! Heute startet die EMW und wir freuen uns auf die Aktionen unserer Kommunen!

Hinweis: Am 3. Dezember ist der Auftakt für das EMW-Konzept 2021!

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Untertitel: Edda traut ihren Augen nicht. Soviel Lebensqualität in einer Straße! Sie ist zu Fuß auf dem Weg zur Mobilstation um sich dort ein Pedelec auszuleihen um damit zum Badesee zu fahren.

 

Manchmal kommt man sich vor wie im Schilderwald. Die neue StVO hat zudem weitere Verkehrsschilder im Schlepptau, einige davon bringen auch viel Gutes für den Radverkehr. Gute Infrastruktur von Rad und Fuß, aber auch ein attraktives Angebot im ÖPNV machen eine umweltfreundliche Verkehrsplanung aus. Die Barrierefreiheit spielt dabei eine große Rolle und natürlich Schilder, die den Verkehr regeln.

Wie man all diese Aspekte zusammenbringt und die Flächen im Straßenraum für alle Verkehrsmittel gerecht verteilt? Das Zukunftsnetz kennt gute Beispiele und ein tolles Angebot, um vor allem die Fußgänger mehr in den Fokus zu rücken.

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Eine lebenswerte Stadt und ein zukunftsfähiges Dorf bieten Mobilitätsangebote für alle Altersgruppen und attraktive Straßenräume, die zum Zufußgehen motivieren, sicheres Radfahren ermöglichen und Aufenthaltsqualität bieten. Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land sollte kein Auto 23 Stunden im öffentlichen Raum stehen und wertvolle Fläche einnehmen.
In der Stadt von Eddas Oma ist das noch üblich. Aber das heißt ja nicht, das es so bleiben muss.

Mit einem Parking Day in der EMW können Sie zeigen, was ein Parkplatz alles kann. Das erfordert Überzeugung und Mut! Gute Beispiele kennt das Zukunftsnetz – es geht also!

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