Edda und Edgar on Tour im Zukunftsnetz

Kennen Sie diese beiden?

 

Edda und Edgar sind die Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche. Und in diesem Jahr sind sie Mobilitätstouristen in NRW.
In den vier Wochen vor der Europäischen Mobilitätswoche touren sie durch das Zukunftsnetz, lernen unser Bundesland näher kennen und dabei auch die vielen nachhaltigen Mobilitätslösungen, die wir hier zu bieten haben.

Ab heute schicken sie uns jeden Tag ein Foto von Ihren Reisen quer durch alle Bereiche unserer vier Koordinierungsstellen. Die Reise der beiden durch NRW können Sie auch bei  verfolgen.

Sie können Edda und Edgar auch in Ihre Kommune einladen! Bei Aktionen oder Eröffnungen sind sie gerne auf Pressefotos mit dabei. Und natürlich freuen wir uns auch über ein Foto für die Sammlung.
Falls sie die Maskottchen zu einem Termin begrüßen möchten, schreiben Sie ihrer zuständigen Koordinierungsstelle einfach eine kurze Mail:

Westfalen

Rhein-Ruhr

Ostwestfalen-Lippe

Rheinland

Die MobilitätsTOURisten

Vernetzt und schnell in OWL

Erster Stopp für Mobilitätstouristin Edda war die Mobilstation in Brakel, Kreis Höxter. Direkt gegenüber vom Bahnhof sind hier seit Mai 2019 Fahrrad, Bus, Bahn und Auto an einem Fleck miteinander verknüpft. Besonders hat Edda die abschließbare Fahrradabstellanlage interessiert, und dass man hier über das Internet E-Fahrräder mieten kann.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Schöne Grüße aus dem Pott!
Seit Oktober gibt es in Bochum die abschließbaren Fahrradboxen "Dein Radschloss", auch hier in Bochum Dahlhausen.

Dort kann man entspannt, sicher und komfortabel sein Fahrrad abstellen, das Schloss ist PIN-geschützt. Durch digitale Schließsysteme gibt es moderne Zugangsmöglichkeiten für Kurz- und Dauerparker. Der Vorteil: nur ein Buchungssystem, ein Bezahlsystem und eine Plattform gelten für alle Standorte in der Region. Allein in Bochum gibt es 185 Fahrradboxen an 14 Standorten im Stadtgebiet!

An der Fahrradbox hat Edgar auch direkt Freunde gefunden. Mit Theo und Rosa hat er eine kleine Radtour an der Ruhr gemacht. Ob es wohl auch eine Currywurst gab?

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Am Wochenende hat Edgar eine ganz neue Art die Mobilität für sich entdeckt: das Dreiradfahren. Gezeigt haben ihm das seine neuen Freundinnen im Münsterland: Emma und Klea hatten viel Spaß mit ihrem neuen Kumpel Edgar! Von Klea ließ das Mobilitätstourist sich ganz klimaneutral durch die bunten Straßen schieben.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Middendorf-Kleymann)

So ein richtiger Sonntagsausflug ist doch was tolles. Und Ziele gibt es in Nordrhein-Westfalen ja wirklich viele. Am Sonntag hat sich Edgar den Kreis Coesfeld ausgesucht. Die Burg Vischering ist eines der touristischen Highlights im Münsterland. Natürlich ganz wichtig für den Mobilitätstouristen: sie ist ganz leicht und umweltfreundlich von Münster aus mit dem SchnellBus zu erreichen. Schwer begeistert zeigte sich Edgar von den dicken Mauern und auch die nicht minder dicken Karpfen im Burggraben haben ihn schwer beeindruckt.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Middendorf-Kleymann)

Hallo, Überraschung! Ich bins, Edda, und ich schreibe den Artikel heute selbst - jetzt komme ich mir vor wie eine richtgige Bloggerin :) Ich bin nämlich gerade in der Zukunftsnetz-Geschäftsstelle zu Besuch. Am Empfang habe ich mir natürlich als erstes die Internetseite mit unserem Tagebuch angeschaut. Dann haben mir die Mitarbeiter die Twitterseite gezeigt: Da steht auch jeden Tag, wo Edgar und ich gerade als offizielle Mobilitätstouristen sind.

Danach durfte ich mit in den wöchentlichen Jour Fixe. Da werden immer die wichtigsten Themen und Termine der Woche besprochen, und neue Angebote, die das Zukunftsnetz für die Kommunen entwickelt. Das war ganz schön spannend!

(Fotos: Zukunftsnetz/Beatty)

Heute war Mädelstag in Ostwestfalen-Lippe! Edda hat sich nämlich mit PIA getroffen. Pia – das steht für Persönlicher Informations-Assistent (PIA). So wird diese neue, innovative Generation von Ticketautomaten genannt.

Die Automaten verfügen über zwei Bildschirme. Oberhalb des bekannten Touchscreens schaltet sich auf Wunsch per Kamera und Mikrofon live ein Berater auf den zusätzlichen Bildschirm. Das ist besonders da toll, wo persönliche Beratung live nicht möglich ist. Seit Winter 2018 sind an 29 Standorten in Westfalen-Lippe neue Ticketautomaten mit Liveberatung freigeschaltet.

Auf Wunsch kann der Fahrgast per Knopfdruck eine persönliche Beratung anfordern. Nach drücken des Rufknopfes wird der Fahrgast live mit einem Berater verbunden, den er am Bildschirm auch sehen kann.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Der SchnellBus S90/S92 vozwischen Münster nach Lüdinghausen – für die Berufspendler von Lüdinghausen nach Münster ein wesentlicher Standortvorteil, für Jugendliche eine Institution wenn es zum Shoppen und Feiern und für alle anderen schon allein durch die Doppeldecker ein echter Hingucker. Edgar ließ es sich jedenfalls nicht nehmen, im Doppeldecker oben zu fahren und hatte offensichtlich viel Spaß dabei!

Am 15.9. werden die SchnellBusse anlässlich der EMW und des Stadtfestes in Lüdinghausen und der Aktion Kunst im Park des Kreis Coesfeld übrigens verstärkt im Stundentakt fahren.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Heute hat Edda feststellen müssen, dass der ÖPNV im ländlichen Raum noch ausbaufähig ist. Da ihr die Fahrzeit mit dem Zug und mehreren Bussen zu lang war, ist sie heute dann mal in ein Carsharing-Auto gestiegen. Mit der Buchung kam sie super zurecht und ist auch gut in Olpe angekommen. Dort hat sie sich den neuen Bahnhof und ZOB angeschaut, die nun auch noch zu einer Mobilstation ausgebaut werden sollen. Besonders interessant fand Edda den Reliefplan für Blinde und Sehbehinderte. Da die Stadt Olpe auch am Fußverkehrs-Check vom Zukunftsnetz Mobilität NRW teilnimmt, hat sich Edda anschließend noch die Fußwege-Beziehungen im Innenstadtbereich angesehen und einen Kaffee auf dem Marktplatz getrunken.

Anschließend hatte Edda noch einen wichtigen Termin im Kreishaus, wo der ZWS (Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd) gemeinsam mit dem Kreis, den kreisangehörigen Kommunen, dem örtlichen Verkehrsunternehmen, der DB Netz und DB Station & Service und zusammen mit dem Zukunftsnetz eine kreisweite Strategie und Maßnahmen für Mobilstationen erarbeitet.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Als Edgar erfahren hat, dass das Zukunftsnetz Kreativworkshops für Kommunen anbietet, war der nächste Halt natürlich gesetzt. In Herne und Rommerskirchen war Edgar dabei, als Verwaltung mit Norbert Krause von krauses Projektdesign, weiteren Akteuren und Ehrenamtlichen zusammen neue Ideen für ihre Europäische Mobilitätswoche entwickelt haben. So bringen Menschen auch Inhalte zusammen, die sich sonst in der Kommune eher nicht begegnen würden. Dabei sind Vernetzung und Wissensaustausch im Bereich Mobilität immens wichtig.

Edgar hat fleißig mit überlegt und tolle Ideen mitgebracht!

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

 

Bei rot bleib stehn, bei grün darfst gehn! Verkehrsregeln sind wichtig für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr, das weiß auch Edda. Darum hat sie nochmal ein bisschen geübt. Kennen Sie alle Verkehrsregeln? Beim Mobilitätsquiz aus unserer  Aktionsbox zur Europäischen Mobilitätswoche können Sie es testen und in der Kommune weitergeben.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Falkowski)

Wie viel Platz in der Stadt wird von Autos besetzt – und wie viel Platz sollte uns allen zur öffentlichen Nutzung zustehen? Auf die Frage macht der internationalen Park(ing) Day jedes Jahr am dritten Freitag im September aufmerksam. Wieviel Platz ein Auto im Straßenraum einnimmt, hat Edda mal durch einen Perspektivwechsel ausprobiert. Platz zum Sonnen im Liegestuhl ist allemal. Sogar Edgar hätte hier noch genug Platz zum Chillen! Was der wohl gerade treibt?

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Börsch)

Mobilität ist Bewegung - denkt man! Aber Edda weiß, dass gute Mobilitätsideen und -projekte auch am Konferenztisch entstehen. Im Sitzen. Auch der Fußverkehrs-Check des Zukunftsnetz macht da keine Ausnahme. Das Angebot bietet die Möglichkeit, einen Prozess zur Förderung des Fußverkehrs in der Kommu­ne zu initiieren, Verwaltung und Politik für die Bedürfnisse der Fußgänger zu sensibilisieren und gleichzeitig die Zielgruppe (besser) zu beteiligen.

Es gibt auch einen Leitfaden, den Kommunen eigenständig nutzen können. In diesem Jahr konnten Kommunen sich zum ersten mal auf einen Check inklusiver professioneller Begleitung durch ein Fachbüro bewerben. Rahden im Kreis Minden-Lübbecke hat sich bei der Auswahl auch durchgesetzt. Und Edda war eingeladen zum Auftakt des Fußverkehrs-Checks.

(Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Börsch)

Heute war Edgar in der Landeshauptstadt Düsseldorf auf den Spuren der Umwelt unterwegs. Er hat nämlich erfahren, dass es im Stadtteil Bilk in der Merowinger Straße eine Straßenspur gibt, auf der Busse, Fahrräder, Taxis und E-Autos fahren dürfen -  aber keine Autos, in denen nur eine Person sitzt. Damit will die Stadt etwas für die Luftqualität tun.

Ob die Spur und das Schild angenommen werden, untersuchen Wissenschaftler. Der Versuch läuft erstmal bis Ostern 2020.

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

So parkt man in Mettmann

Auf der Park+Ride-Anlage am Bahnhof Mettmann Stadtwald zeigen Erfassungssysteme den Belegungsgrad in Echtzeit an.

Damit können Autofahrer frühzeitig erkennen, ob sie hier einen Parkplatz finden und den Rest ihres Weges mit dem ÖPNV zurücklegen können. Zukünftig wird der Belegungsgrad sogar in der Elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) des VRR  angezeigt.

Jetzt kann Edgar entspannt vor den Toren der Stadt parken und kommt auch schnell wieder weg - kein herumgekurve auf der Suche nach einem Parkplatz in der Stadt. Das entlastet Edgars Nerven und die Straßen in der Innenstadt!

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Schwietering)

Am Mittwoch war Einschulung für die neuen I-Dötzchen in NRW, total aufregend! Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Denn die machen sich natürlich auch Gedanken darum, wie die Kinder sicher zur Schule kommen.
Das Zukunftsnetz hat dafür ein paar tolle Programme und Angebote entwickelt, die ganz ohne Elterntaxi auskommen: Das Schulprogramm Verkehrszähmer verbindet Mobilitätsunterricht mit einem Belohnungssystem für eigenständige Schulwegetappen. Den eigens komponierten Song können die Kinder im Unterricht und Zuhause mitsingen, da lernen auch die Erwachsenen noch etwas!

"Radfahren in der Schule" ist eine Weiterbildung für Lehrer der Grundschule und Sek I - so lernen die Kids sicheres und souveränes Radfahren im Straßenverkehr.

Denn Kinder, die sich frei bewegen und ihre Wege alleine zurücklegen können, sind gesünder, selbstbewusster, sozialkompetenter und konzentrationsfähiger. Das belegen Studien. Auch Edda kann sich noch gut an ihre Einschulung erinnern - hier ist ein Foto von damals.

(Foto und Grafik: Beatty/Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Am Samstag war Edgar zu Gast beim kommunalpolitischen Mobilitätsforum in Münster.

Ein Mal im Jahr lädt jede Koordinierungsstelle im Zukunftsnetz Mobilität NRW mit diesem Format die Kommunalpolitiker ein, um Kontakte zu knüpfen, Experten kennenzulernen und sich über kommunales Mobilitätsmangement zu informieren. So unterstützt das Zukunftsnetz Kommunen darin, eine fundierte Mobilitätspolitik zukunftsfähig zu gestalten. Das kann nämlich nur gelingen, wenn nachhaltige Mobilität auch Chefsache ist.

Edgar hat sich die Fachvorträge gespannt angehört und war sogar selbst Thema! Denn der Regionalverkehr Ruhr-Lippe beteiligt sich an der europäischen Mobilitätswoche und hat Edgar eingeladen, Werbefotos für die Aktionen zu machen.

(Fotos: 1 Falkowski/Zukunftsnetz; 2 Regionalverkehr Ruhr-Lippe)

Am Sonntag haben Edda und Edgar sich ausgiebig Zeit genommen, Sharing-Angebote in NRW auszuprobieren.

Edgar har den Anfang gemacht. An der Mobilstation Essen-Steele hat er sich ein Stadtmobil geschnappt. Dafür musste er sich vorher einmalig registrieren lassen und seinen Führerschein zeigen. Jetzt kann er die Autos jederzeit per App oder auch Telefon buchen.

In Köln muss man oft nur kurze Strecken zurücklegen, dafür eignet sich ein Sharing-Fahrrad ganz prima. Edda hat sich in der Stadt eines geschnappt, nachdem sie sich vorher kurz online registriert hat. Dieser Anbieter arbeitet stationär. Es gibt 220 Stationen in der Stadt, an denen die Räder ausgeliehen und abgestellt werden können. So sind sie von überall zu erreichen und stehen nicht im Weg herum, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Als echte Mobilitätstouristen geben Edda und Edgar natürlich auch E-Tretrollern eine Chance - auch, wenn die Sharing-Roller einen durchwachsenen Start hatten.

Die gibt es in vielen Städten, Edda und Edgar waren in Düsseldorf und Köln. Ein Leitfaden soll jetzt die anfänglichen Probleme eindämmen, und eines muss man den Rollern lassen: Spaß machen sie!

(Fotos: Zukunftsnetz Mobilität NRW)

 

Dieses Angebot vom Zukunftsnetz Mobilität NRW kannte Edda sogar schon vor ihrem Tourstart als Mobilitätstouristin. Der Rollatortag findet nämlich immer in der Europäischen Mobilitätswoche statt, und dafür sind Edda und Edgar schließlich die Maskottchen.

An dem Aktionstag beteiligen sich Kommunen aus ganz NRW. Welche genau, steht hier. Dort lernen Teilnehmer den sicheren Umgang mit dem Rollator in öffentlichen Verkehrsmitteln, bekommen hilfreiche Tipps und üben gemeinsam unter Anleitung. Edda braucht zwar selbst keinen Rollator, wollte aber wissen, wie es sich anfühlt, wenn man die rollbare Gehilfe benutzt. Dabei sind ihr viele Dinge aufgefallen, die sie vorher nie bedacht hat: Dass ein unebener Untergrund schnell aus dem Gleichgewicht bringt oder dass manche Bürgersteige zu schmal sind für den Rollator zum Beispiel.

 

(Foto: Börsch/Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Die Gemeinde Lindlar im Oberbergischen Kreis hat rund 22.000 Einwohner und fällt damit gemeinhin unter das, was man "ländlicher Raum" nennen würde. Am Meer liegt Lindlar nicht, trotzdem möchte die Verwaltung hier einen Leuchtturm aufbauen - indem Lindlar Modellkommune für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum wird.

Um dieses Ziel zu verwirklichen, hat die Verwaltung das Zukunftsnetz Mobilität NRW zu einem Strategieworkshop eingeladen, denn Kommunales Mobilitätsmanagement ist das Kerngeschäft für die Experten vom Zukunftsnetz. Edda durfte mit, und hatte sogar ein eigenes Namensschild.

Von links: Katja Naefe (Zukunftsnetz), Sabine Schibrowski (Gemeinde Lindlar), Petric Newrzella (Gemeinde Lindlar), Ingrid Neumann (Gemeinde Lindlar), Dennis Priester (Zukunftsnetz), Herbert Schibelka (Gemeinde Lindlar), Ralf Urspruch (Gemeinde Lindlar)

(Foto: Widemann/Zukunftsnetz Mobiliät NRW)

Dass es den Rollatortag gibt, hat Edda ja schon an Tag 18 erzählt. Aber hier zeigt sie nun, wie so ein Hindernisparcours für Rollatoren aussieht. So sollen die Nutzer sicherer und souveräner mit ihrer Gehhilfe umgehen lernen. Für die älteren Teilnehmer ist auch immer jemand da, der sie durch den Parcours begleitet und Tips gibt. Tolle Idee! Und dabei hat sie noch den Bürgermeister von Bünde, Wolfgang Koch, zusammen mit dem schulfachlichen Berater Bernd Olbrich getroffen.

(Fotos: [1, 2] Hans-Herbert Bents/mhv; [3] Sarah König)

Auf einer Bahnfahrt kann man wunderbar die Landschaft vorbeiziehen sehen, aber auch interessante Beobachtungen in Sachen Mobilität machen.
In Bornheim ist Edda wieder aufgefallen, wie wenig Platz Fahrräder im Vergleich zum Auto brauchen. Man stelle sich vor, da unten würde jetzt pro Rad stattdessen ein Auto stehen! Im Hintergrund sieht man ja, wie viel Platz das braucht.

Außerdem ist ihr wieder aufgefallen, wie viel mehr Platz Fahrrädern eigentlich zustehen müsste, wenn man Flächengerechtigkeit herstellen würde.
Wer etwas für den Radverkehr in seiner Kommune tun möchte, findet viele Unterstützungsmöglicheiten:

  • Zum Beispiel die Fördermöglichkeit des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für innovative Projekte auf Basis des nationalen Radverkehrsplans
  • oder den Bundeswettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" - hier kann man seine Projektskizze noch bis zum 31. Oktober 2019 einreichen
  • und auch den neuen Planungsleitfaden für Radschnellwege in NRW vom Landesverkehrsministerium

Genauso wichtig ist aber auch ein Umdenken und Perspektivwechsel bei der Verkehrsplanung.

(Foto: Falkowski/Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Da fährt man nichts ahnend nach Lüdinghausen im Münsterland, und plötzlich entdeckt man sich selbst am Ortseingang! Wieso? Edgar ist Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche, und die nimmt Lüdinghausen zum Anlass, den Bürgern ein alternatives Mobilitätskonzept für das Stadtfest vorzustellen. So werden die Aktionen unter dem europaweiten Dach der EMW deutlich sichtbarer.

(Foto: Ira Middendorf-Kleymann/Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Zugegeben, man sieht es vielleicht nicht direkt. Aber: Edgar kann auch sportlich! Auf acht Rollen hat er zum Beispiel eine Tour durch das schöne Münsterland gemacht. Auf dem Rückweg hat er sich dann allerdings auch lieber von Saskia auf dem Fahrrad mitnehmen lassen. Man muss es ja nicht übertreiben.

(Fotos: Ira Middendorf-Kleymann/Zukunftsnetz Mobilität NRW)