Grundlage für lebenswerte Städte und Gemeinden
Verkehrssicherheit

(ZNM | Smilla Dankert)
Sichere Mobilität schafft Lebensqualität. Damit Menschen sich im Alltag wohlfühlen, brauchen sie Straßen und Wege, auf denen sie sich gut orientieren und geschützt unterwegs sein können. Verkehrssicherheit ist deshalb ein zentrales Thema für Kommunen – und ein wichtiger Baustein für eine moderne Mobilitätsentwicklung in NRW.
Verkehrssicherheit als kommunale Verantwortung
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands arbeiten viele Akteure an der Verkehrssicherheit: Polizei, Landesbetrieb Straßenbau NRW, Verkehrsunternehmen und Verbände. Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie gestalten den öffentlichen Raum, ordnen Geschwindigkeiten an und entscheiden über die Verteilung von Verkehrsflächen. Jede dieser Entscheidungen wirkt sich direkt auf das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger aus. Dieses Potenzial können Kommunen aktiv nutzen – und wir unterstützen sie dabei.
Mobilitätsmanagement eröffnet neue Möglichkeiten
Viele Kommunen möchten mehr Sicherheit schaffen, stoßen aber mit Einzelmaßnahmen schnell an Grenzen. Wir zeigen, wie Mobilitätsmanagement dabei hilft, das Thema ganzheitlich zu denken und dauerhaft zu verankern.
Was Kommunen mit Mobilitätsmanagement erreichen
- Sicherheit sichtbar verbessern – durch konsequente Gestaltung von Straßen, Wegen und Schulumfeldern.
- Klarer handeln – weil Ämter systematisch zusammenarbeiten und Entscheidungen auf gemeinsamen Zielen beruhen.
- Sicherere Mobilität für alle ermöglichen – zu Fuß, mit dem Rad, im ÖPNV und im Auto.
- Den öffentlichen Raum aufwerten – durch mehr Aufenthaltsqualität und weniger Konflikte.
Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, Verkehrssicherheit als Querschnittsaufgabe zu erkennen und wirksam umzusetzen. Ziel ist eine Mobilität, die sich an den Menschen orientiert und Städte lebendig, sicher und gesund macht.
Gute Beispiele: Tempo 30 in Innenstädten
Die Initiative ⮩ Lebenswerte Städte hat gezeigt, wie stark Kommunen Veränderungen vorantreiben können. Über 1.100 Städte in Deutschland haben sich für mehr Freiheit bei der Anordnung von Tempo 30 eingesetzt. Mit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung 2024 gibt es nun neue Handlungsmöglichkeiten:
- Kommunen können Straßenräume stärker zugunsten von Umwelt, Gesundheit und Aufenthaltsqualität gestalten.
- Durch Tempo-30-Lückenschlüsse lassen sich längere verkehrsberuhigte Bereiche leichter einrichten.
- An Spielplätzen, hochfrequentierten Schulwegen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und an Fußgängerüberwegen ist kein Nachweis einer Gefahrenlage mehr notwendig.
Wir danken der Initiative „Lebenswerte Städte“ für ihr Engagement und unterstützen Kommunen in NRW gerne dabei, die neuen Gestaltungsspielräume zu nutzen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und starten Sie den Weg zu mehr Sicherheit und Lebensqualität in Ihrer Kommune.

Kontakt
Berenike Feldhoff
Beratung in Westfalen-Lippe
(0251) 4888 1725
b.feldhoff@nwl-info.deSara Klemm
Beratung im Rheinland
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sara.klemm@gorheinland.comFabian Marks
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fabian.marks@vrr.deNews
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