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Warum nachhaltige Mobilität unser Klima schützt

Klimaschutz

Wer Klimaschutz will, kommt am Thema Mobilität nicht vorbei. Denn Verkehr ist hierzulande einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase. Vor der Pandemie trug der Verkehrssektor rund ein Fünftel zu den gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland bei (Quelle: Umweltbundesamt). Und weiterhin sind die verkehrsbedingten Klimaschäden immens. Um die vereinbarten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, muss der Verkehr klimaschonender werden – und zwar erheblich, und zwar schnell. Mobilität und Klimaschutz künftig noch enger zusammen zu denken, lautet die Devise. Und genau dafür setzen wir uns ein.

Alternativen zum Autoverkehr sind gefragt

Für nachhaltige und klimafreundliche Mobilität gilt es insbesondere, die Vorrangstellung des Motorisierten Individualverkehrs (MIV) zu durchbrechen, der den Hauptanteil der schädlichen Treibhausgase im Verkehrssektor beiträgt. Stattdessen sollten wir alle Verkehrsteilnehmer*innen künftig gleichberechtigt nebeneinander betrachten: Autofahrer*innen ebenso wie Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, ÖPNV-Nutzer*innen und weitere.

In Ihrer Kommune haben Sie diverse Möglichkeiten, wie Sie sowohl den Zielen beim Klimaschutz als auch dem Wunsch der Menschen nach zuverlässiger Mobilität gerecht werden können. Ihnen diese Möglichkeiten näherzubringen, sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben in unserem Bestreben an, die Mobilitätswende in NRW auf den Weg zu bringen.

Gesundheit und Lebensqualität

Nachhaltige Mobilität macht Kommunen lebenswerter

Unser heutiges Verkehrsaufkommen belastet nicht nur Klima und Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Menschen und die Kassen der Kommunen. So werden die EU-Grenzwerte für Luftqualität und Lärmbelastung gerade in Städten häufig überschritten, durch Unfälle jedes Jahr Tausende Menschen getötet und verletzt. Gleichzeitig müssen die Kommunen permanent Geld in die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur stecken, insbesondere für den MIV und den Straßengüterverkehr.
Eine nachhaltige Mobilität der Zukunft dient also nicht nur dem Klima, sondern auch den Kommunen und ihren Menschen, sie:

  • verbessert die Gesundheit:
    Lärm wird reduziert, die Luftqualität verbessert.
  • erhöht die Sicherheit:
    Geschwindigkeitslimits und Verkehrsreduzierung senken das Unfallrisiko – insbesondere für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen.
  • schützt Arten und Biotope:
    Flächen bleiben zu Gunsten von Artenschutz und Biodiversität erhalten. Neue Biotope entstehen.
  • stabilisiert den Grundwasserspiegel:
    Weniger Versiegelung verbessert den Bodenschutz, mehr Versickerung sorgt für eine verzögerte Ableitung von Niederschlägen.
  • steigert die Aufenthalts- und Wohnqualität:
    Verkehrsflächen und Parkplätze verschwinden zugunsten von Grünflächen, Lebens- und Aufenthaltsräumen. Raum für neue Wohnungen entsteht.
  • sichert die Erreichbarkeit:
    Das gilt für den Arbeitsplatz wie für den Einkaufsort, für die Stadt wie für das Umland.
  • verbessert das Image von Kommunen:
    Begrünte innerörtliche Flächen und Trassen verschönern das Stadtbild und machen Kommunen noch lebenswerter.

Mit Mobilitätsmanagement Mobilitätsalternativen hervorbringen

Damit auch Ihre Kommune künftig von diesen Vorteilen profitieren kann, ist vorausschauendes Kommunales Mobilitätsmanagement gefragt, das stimmige Mobilitätskonzepte mit zielgerichteten Maßnahmen zur Reduzierung des MIV und zum Ausbau von Mobilitätsalternativen hervorbringt. Wir helfen Ihnen gerne dabei, das alles in Ihrer Kommune anzugehen.