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Modulare Stadtmöbel zum Ausleihen

Stadt-Terrassen: 150 Meter neue Lebensqualität

Ist von Straßen die Rede, denkt man in der Regel automatisch mit Verkehr. Dabei können sie viel mehr sein: Treffpunkte für Anwohnende, Spielraum für Kinder, Flaniermeilen für Besucher*innen.  Um dieses Potenzial zu zeigen, empfehlen wir in unseren Kommunalberatungen Stadtexperimente. Temporäre Umgestaltungen, die den Bürgerinnen und Bürgern vor Augen führen, dass eine Straße viel mehr sein kann als eine Reihe von Stellplätzen. Unsere Stadt-Terrassen bieten Kommunen die Ausstattung dazu.

Alternativen für den Straßenraum

Mit unserem Stadtmobiliar können Kommunen insgesamt 150 Meter Straßenraum neu gestalten und Alternativen aufzeigen. Eine einheitliche Möblierung der Straßenräume und Parkplätze macht die neu gewonnen Flächen attraktiver. Sie laden zum Sitzen und Liegen ein und beleben den Straßenraum neu. Damit sind die Stadt-Terrassen auch ein gutes Mittel, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten. Erfahrungen zeigen, dass aus der temporären Umgestaltung so auch durchaus eine dauerhafte Umgestaltung werden kann.

 

Stadtexperimente Schritt für Schritt erklärt

Leitfaden für Kommunen

Mit Stadtexperimenten können Kommunen neue Mobilitätskonzepte testen. Durch ihren Experimentier-Charakter lassen sich neue Lösungen entwickeln und ausprobieren, ohne Druck und ergebnissoffen. Als gemeinsames Projekt von Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft öffnen sie den Blick für neue Raumverteilung und Raumgestaltung. Eine konkrete Diskussionsgrundlage für alle Beteiligten.

Als Ergänzung zu unseren Stadt-Terrassen haben unsere Experinnen und Experten einen Leitfaden für Kommunen erarbeitet, der wichtigsten Schritte für ein erfolgreiches Stadtexperiment erörtert.

Kurzvideo

Hintergrund

Zeitliche Begrenzung nimmt Angst vor Veränderung

Der politische Beschluss einer kommunalen Mobilitätswende und die Verständigung auf eine entsprechende Strategie sind bedeutende Schritte. Aber sie ziehen viele Maßnahmen nach sich, die eine Verhaltensänderung bedeuten. Deshalb kommt es bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen trotz der politischen Legitimation in Bezug auf das große Ganze oft zu Problemen. Hier können Stadtexperimente auf Zeit, die noch nichts in Stein meißeln, weiterhelfen: Stadtexperimente nehmen die Angst vor Veränderungen und machen Neues erfahrbar. Sie verdeutlichen die positiven Effekte die Mobilitätswende und fördern zu Tage, was wegen der Dominanz des Autoverkehrs nicht möglich ist: etwa die Nutzung des Straßenraums als Bewegungsraum für Radfahrende und Fußgänger*innen oder als Spielraum insbesondere für Kinder.

Zeigen statt sagen - das kann Befürchtungen entkräften

Deshalb eigenen sich Stadtexperimente gut für den Dialog in der Kommune. Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mitgenommen und können an langfristigen Planungen mitwirken. Gleichzeitig gibt die zeitliche Befristung allen die Sicherheit, dass das Altgewohnte nicht direkt abgeschafft ist. Selbst wenn das nach dem Experiment gar nicht mehr gewünscht ist. Experimente können somit die Akzeptanz für Mobilitätskonzepte und deren Ziele mit den daraus folgenden einzelnen Maßnahmen erhöhen.