Fahrradakademie: Mikromobilität auf Geh- und Radwegen (MMoNK)

19.01.21 in online

Gut 1 ½ Jahre nach Einführung der Elektrokleinstfahrzeugeverordnung ist es medial ruhiger um E-Tretroller-Verleihsysteme geworden, unter anderem weil einige deutsche Städte Lösungsansätze zum Umgang mit dieser Art der Mobilität gefunden haben. Frau Rachel Nadkarni stellte eine Auswahl dieser Ansätze vor. Trotzdem existiert weiterhin ein Konfliktpotenziale zwischen aktiver Mobilität (Fuß- und Radverkehr) und den E-Tretrollern – und der Frage ob es Spaßmobile oder Bausteine der Verkehrswende sind. Martina Hertel geht diesen Fragestellungen kurz nach.

Referentinnen: Rachel Nadkarni und Martina Hertel

Rachel Nadkarni war im Rahmen des „Bundeskanzlerstipendiums“ ein knappes Jahr als Gastwissenschaftlerin am Difu. Die US-Amerikanerin aus dem Raum Boston forschte in dieser Zeit über Curbside-Management bei dem es um die Steuerung des Haltens und Parkens am Straßenrand geht. Im Rahmen dieser Forschungstätigkeit hat sie sich auch mit Sondernutzungsgenehmigungen für E-Tretroller-Verleihsysteme – auch in Verbindung mit öffentlichen Fahrradverleihsystemen – beschäftigt. Die Ergebnisse Ihrer Untersuchung wird Rachel Nadkarni vorstellen.

Martina Hertel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Mobilität am Difu, forscht derzeit unter anderem mit Kolleginnen und Kollegen des Difu und zweier Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Rahmen eines NRVP-Projekts zur Mikromobilität auf Geh- und Radwegen. Im Fokus stehen direkte und indirekte Konfliktpotenziale zwischen aktiver Mobilität (Fuß- und Radverkehr) und elektrischer Mikromobilität. Erklärtes Ziel ist es, Empfehlungen zu geeigneten planerischen, kommunikativen und ordnungspolitischen Regulierungsinstrumenten abzuleiten. Martina Hertel wird das Projekt und die Forschungsforschungsfragen kurz vorstellen.

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