Stadtbusse: Erstes landesweites Treffen

Köln/Soest. Der öffentliche Personennahverkehr wird immer wichtiger. Gerade in der aktuellen Diskussion über Klimaschutz und Fahrverbote zeigt sich, dass Stadtbussysteme ein attraktives Angebot sind. Mit kundenfreundlicher Linienführung und enger Taktung bieten sie den Menschen eine leicht verständliche und praktische  Alternative zum Auto. Um den Stellenwert von Stadtbussystemen zu stärken hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW, dessen Geschäftsstelle beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt ist, in Soest zum ersten Mal ein landesweites Austauschtreffen veranstaltet.

Eingeladen waren städtische Mitarbeiter, Verkehrsunternehmen und Mobilitätsmanager aus Städten mit Stadtbussystemen. Im Mittelpunkt stand der Informations- und Erfahrungsaustausch. „Stadtbussysteme sind wesentliche Teile einer zukunftsfähigen Mobilität. Damit das Rad nicht überall neu erfunden wird und die Systeme gestärkt werden, ist ein landesweiter Austausch sehr hilfreich und notwendig“, so Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“.

Bei einer Busfahrt machten  sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst ein eigenes Bild von den Besonderheiten des Soester Stadtbussystems und dessen Rolle bei wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Denn mit seinem innovativen Stadtbussystem und der Radstation am Bahnhof sei Soest ein gutes Beispiel für umweltfreundliche Mobilität. Anschließend fand im Soester Tagungscenter ein reger Austausch zu den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Stadtbussysteme  statt. Theo Jansen: „Es ist deutlich geworden, dass Stadtbussysteme viele Vorteile sowohl für die Mobilität in den Städten als auch zur Förderung von lebenswerten Orten bieten. Daher ist es nur richtig, Stadtbussysteme zu stärken und weiter auszubauen.“

25.11.18 | Allgemein, Kommunales Mobilitätsmanagement, Ländlicher Raum, Schulen und Kinder, Senioren, Vernetzte Mobilität