Projekt SEVAS verbessert Lkw-Navigation in Kommunen

Notwendige Lkw-Verkehre verträglicher abwickeln – das ist das Ziel des Projekts SEVAS. Restriktionen (Gewichts-, Höhen-, Längen- und Breitenbegrenzung sowie Lkw-Durchfahrtsverbote) und Vorrangrouten werden über das Web-basierte Portal kommunal erfasst und zur Verfügung gestellt.

Routen müssen dringend angepasst werden
Der Grund für das Projekt liegt auf der Hand. Deutschland ist Europas Transitland Nr. 1 für Waren und Güter, gleichzeitig zählt Nordrhein-Westfalen als Wirschaftsstandort zu den wichtigsten und größten Logistikstandorten Europas. Aus städtebaulicher sowie verkehrs-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht (ganz aktuell die Luftreinhaltepläne) ist es dringend geboten, die Routenwahl der Logistikverkehre durch die Bereitstellung aktueller Daten umfassend zu unterstützen.

Kommunen können helfen
Unter Federführung des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und mit Unterstützung des Verkehrsministeriums des Landes NRW, den Industrie- und Handelskammern und weiteren Partnern werden Kommunen in die Lage versetzt,  Daten über Vorrangroutennetze und Restriktionen für Lkw-Verkehre zur Verfügung zu stellen. Dazu ist ein Web-basiertes Portal entstanden, das neuesten technischen Anforderungen entspricht. In einem weiteren Schritt werden die Kommunen in allen anderen Teilen von NRW mit dem System vertraut gemacht.

Zur Projektseite: https://sevas.nrw.de/

Twitter: @NRWSevas

(Bild: Schwoaze/Pixabay)

03.07.20 | Kommunales Mobilitätsmanagement, Betriebe, Verkehrssicherheit