Mobilstation am Busbahnhof Stemwede eingeweiht

Pressemitteilung, 12 August 2020

Land fördert Barrierefreiheit und vernetzte Mobilität: Mobilstation am Busbahnhof Stemwede eingeweiht

Mit einer Förderung des Landes von rund einer Million Euro wird der öffentliche Personennahverkehr in Stemwede im Kreis Minden Lübbecke attraktiver. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute gemeinsam mit dem Bürgermeister von Stemwede, Kai Abruszat, eine Mobilstation am modernisierten Busbahnhof in Stemwede-Wehdem eingeweiht.

„Bus, Fahrrad und Pkw sind durch die Mobilstation optimal miteinander vernetzt und der barrierefreie Ausbau des Busbahnhofs erleichtert Menschen mit Behinderungen, den ÖPNV zu nutzen und mobil zu bleiben. Barrierefreiheit senkt die Hemmschwelle zur Nutzung von Bus und Bahn und macht den ÖPNV kundenfreundlicher“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Bürgermeister Kai Abruszat freut sich, dass der Bahnhof mit seiner Mobilstation ein „Aushängeschild von Stemwede“ geworden ist: „Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung befinden wir uns hier in Stemwede definitiv auf einem sehr guten Weg.“

Die Maßnahme „Umbau der Haltestelle Am Schulzentrum“ umfasst den Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes mit acht Haltepunkten. Alle Haltestellen sind durch den Umbau jetzt barrierefrei zugänglich und mit einem überdachten Wartebereich ausgestattet. Zur Mobilstation gehören außerdem eine abschließbare Fahrradabstellanlage mit Schließfächern, E-Bike-Lademöglichkeit und digitaler Buchungsoption sowie eine überdachte, nicht abschließbare Fahrradabstellanlage. Zusätzlich zur Bike & Ride-Anlage gibt es auch einen Park & Ride - Parkplatz mit zwei barrierefreien Parkplätzen sowie einer E-Ladesäule mit zwei Ladeanschlüssen. Im Bereich der Mobilstation steht kostenfreies WLAN zur Verfügung.

Verkehrsminister Hendrik Wüst hatte den Förderbescheid über rund eine Million Euro im vergangenen Jahr gemeinsam mit Joachim Künzel, Geschäftsführer Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), an die Gemeinde Stemwede übergeben.

 „Die Gemeinde Stemwede leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die vollständige Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) herzustellen und wertet den örtlichen Nahverkehr mit dieser Maßnahme enorm auf“, sagte NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel.

Das Konzept für die neue Mobilstation wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW erstellt. Das kommunale Unterstützungsnetzwerk berät, vernetzt und qualifiziert Städte und Gemeinden in NRW, um Mobilität als Querschnittsthema in der Verwaltung zu verankern und ein kommunales Mobilitätsmanagement aufzubauen. Die Gemeinde Stemwede ist seit Anfang 2018 Mitglied.

(Fotos:. Daniela Niestroy-Althaus, Nahverkehr Westfalen-Lippe)

12.08.20 | Allgemein, Kommunales Mobilitätsmanagement, Ländlicher Raum, Vernetzte Mobilität