Fußverkehrs-Checks 2020 gestartet

Zwölf Kommunen prüfen ihre Fußgängerfreundlichkeit

Köln. Gehen ist gut für uns, gut für eine lebenswerte Kommune und gut für unsere Umwelt. Doch oft sind die Wege nicht einladend oder sicher genug. Zwölf Kommunen in NRW wollen das ändern und starten in diesen Tagen mit dem Fußverkehrs-Check NRW – einer Initiative des Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Gehen ist die nachhaltigste Form der Fortbewegung, doch der Autoverkehr hatte in den vergangenen Jahrzehnten bei der Verkehrsplanung Vorrang. Darum hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW den Fußverkehrs-Check konzipiert. Der mehrstufige Prozess soll die kommunale Fußverkehrsförderung unterstützen: bei gemeinsamen Workshops und Begehungen diskutieren Verwaltung, Politik und ihre Zielgruppe gemeinsam Lösungen. Das baut Kommunikationshürden ab und fördert die Beteiligungskultur. Begleitet werden sie dabei von einem Planungsbüro, das Ergebnisse bündelt und Empfehlungen formuliert.

Zwölf Kommunen setzen den Fußverkehrs-Check 2020 um. Sie haben sich im Frühjahr bei einem landesweiten Wettbewerb durchgesetzt und wurden vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Fast 40 Kommunen hatten sich beworben.

In diesen Tagen finden die lokalen Auftaktveranstaltungen statt, bei denen die Kommunalvertreter auch die Teilnahme-Urkunden erhalten. Zudem werden dort die folgenden Termine für die Begehungen bekannt gegeben. Die bereits feststehenden Termine finden Sie hier aufgelistet.

Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW komplett gefördert. Weitere Informationen über den Prozess des Fußverkehrs-Checks finden Sie im Internet unter https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks.

Gewinner des Fußverkehrs-Checks 2020

  • Stadt Bünde (Kreis Herford)

Auftakt: 20. August 2020

Begehungen: digital

Abschluss: 29. Oktober 2020
 

  • Stadt Detmold (Kreis Lippe)

Auftakt: 1. September 2020

Begehungen: 21. September 2020 und N.N.

Abschluss: N.N.
 

  • Stadt Düsseldorf

Auftakt: 17. September 2020

Begehungen: 29. September 2020 und 30. September 2020

Abschluss: 17. November 2020
 

  • Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf)

Auftakt: 26. August 2020

Begehungen: 17. September 2020 und 24. September 2020

Abschluss: 5. November 2020
 

  • Stadt Höxter

Auftakt: 10. September 2020

Begehungen: 15. September 2020 und 17. September 2020

Abschluss: 26. Oktober 2020
 

  • Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren)

Auftakt: 17. August 2020

Begehungen:  23. September 2020 vormittags und nachmittags

Abschluss:  16. November 2020
 

  • Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis)

Auftakt: 18. August 2020

Begehungen:  22. September 2020 vormittags und nachmittags

Abschluss:  12. November 2020

  • Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein)

Auftakt: 2. September 2020

Begehungen:  16. September 2020 und 7. Oktober 2020

Abschluss:  N.N.
 

  • Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis)

Auftakt: 8. Oktober 2020

Begehungen:  28. Oktober 2020 und 29. Oktober 2020

Abschluss:  1. Dezember 2020
 

  • Stadt Remscheid

Auftakt: 26. August 2020

Begehungen:  2. September 2020 und 3. September 2020

Abschluss:  10. November 2020
 

  • Stadt Rheine (Kreis Steinfurt)

Auftakt: 14. September 2020

Begehungen: 29. September 2020 und 6. Oktober 2020

Abschluss:  N.N.
 

  • Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Auftakt: 15. September 2020

Begehungen:  5. Oktober 2020 vormittags und nachmittags

Abschluss:  3. November 2020

 

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Netzwerk, das Kommunen berät und dabei unterstützt, mithilfe eines Kommunalen Mobilitätsmanagements nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote für Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Es gibt drei regionale Koordinierungsstellen: Westfalen-Lippe, Rhein-Ruhr und Rheinland. Die Geschäftsstelle ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und der Unfallkasse NRW.

(Bild: Sharon Beatty/Verkehrsverbund Rhein-Sieg)

28.08.20 | Allgemein, Kommunales Mobilitätsmanagement, Schulen und Kinder, Senioren, Verkehrssicherheit, Vernetzte Mobilität