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08.11.2021 | Presse

Pressemitteilung: Jubiläumsbericht gibt Einblick hinter die Kulissen der Kommunalen Mobilitätswende

Köln. Für gewöhnlich feiert man das erste Jubiläum nach zehn Jahren. Doch das Zukunftsnetz Mobilität NRW in der Trägerschaft von Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Verkehrsverbund Rhein-Sieg ist alles andere als gewöhnlich. Die stetig wachsende Anzahl der Mitgliedskommunen zeigt, dass unsere Angebote für die erfolgreiche Gestaltung der Mobilitätswende in den Kommunen des Landes zielführend sind.

Was haben wir in gut fünf Jahren Zukunftsnetz erreicht? Welche Herausforderungen wollen wir in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen noch bewältigen? Welche Weichen für die Mobilitätswende können wir mit Blick auf die Einhaltung der Klimaziele gemeinsam stellen? All dies möchten wir Ihnen auf mehr als 70 Seiten in der Jubiläumspublikation des Zukunftsnetz Mobilität NRW vorstellen.

Mobilität endet nicht am Stadtrand
Seit seiner Gründung ist das Zukunftsnetz Mobilität NRW zu einem Beratungsnetzwerk ausgebaut worden, das Kommunen bei der Mobilitätswende durch den Ansatz des Mobilitätsmanagements unterstützt und Macher*innen miteinander vernetzt, zum Beispiel durch gemeinsame Workshops mit Politik und Verwaltung. Mobilität endet nicht am Stadtrand, sondern sie verbindet zuverlässig ländliche Räume und Ballungszentren miteinander und steigert die Lebensqualität. All dies kann nur im Miteinander funktionieren. Dieses Change-Management ist unser Kerngeschäft.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vertreter*innen von mehr als 250 Mitgliedskommunen, Kooperationspartnern und Förderern sowie der Landespolitik zeigt sich in den zahlreichen erfolgreichen Projekten, die in NRW zunehmend die Mobilitätswende voranbringen. Das reflektiert auch das verbund- und zweckverbandsübergreifende Vorwort der drei Geschäftsführer und Vorstände der Träger des Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Wissen gepaart mit konkreter Unterstützung
Die Verbesserung des Fußverkehrs mit den Fußverkehrschecks war von Anfang an eines der öffentlichkeitswirksamsten Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW, genau wie die Weiterbildung zum kommunalen Mobilitätsmanager, für die es mittlerweile eine Warteliste gibt. Diese konkreten Maßnahmen stellt das Zukunftsnetz Mobilität NRW auf ein solides Fundament aus Wissensmanagement und Vernetzung, um Städte, Kreise und Gemeinden bestmöglich vor Ort zu unterstützen. Mit dem Jubiläumsbericht eröffnet das Unterstützungsnetzwerk Ihnen nun einen Überblick über seine Arbeit und seine Erfolge.

Diesen Schulweg wollen Kinder wirklich
Über die Herausforderungen der Kommunalen Mobilitätswende diskutieren der Geschäftsstellenleiter des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Theo Jansen, der Soziologe Prof. Armin Nassehi und der Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Welche zwölf Schritte für eine erfolgreiche Mobilitätswende nötig sind, erläutern unter anderem der ehemalige Verkehrsminister Hendrik Wüst, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und die Bochumer Hochschuldozentin Prof. Dr.-Ing. Iris Mühlenbruch. Leserinnen und Leser erfahren außerdem, wie Kinder sich ihren Schulweg wirklich vorstellen – wir haben einige gebeten, ihn für uns zu malen.
Blättern Sie doch auch mal rein. Wir wünschen eine informative und unterhaltsame Lektüre.

Hintergrund
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk für Kreise, Städte und Gemeinden. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen diese Kommunen – vom Change-Management in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Um den Netzwerkgedanken optimal nutzen zu können, sind die Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt:

  • Nahverkehr Westfalen-Lippe: Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe
  • Verkehrsverbund Rhein-Ruhr: Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr
  • Verkehrsverbund Rhein-Sieg: Koordinierungsstelle Rheinland

Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Netzwerk wird gefördert durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW.


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