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17.07.2019 | Aktuelles

Fußverkehrs-Checks 2019: Bergkamen und Beckum gehen mit!

In einem Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ haben sich 10 Städte und Gemeinden unter 25 Bewerbern durchgesetzt und nun den Zuschlag für einen sogenannten Fußverkehrs-Check erhalten. Mit einer Urkunde kürte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst die ausgewählten Kommunen am 5. Juli im Landesverkehrsministerium. Bestandteile der Checks sind etwa Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden. „Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen“, sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. „Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei.“

Aus Westfalen führen Beckum und Bergkamen unterstützt vom Zukunftsnetz Mobilität NRW und den Büro Planersocietät aus Dortmund in diesem Jahr die Fußverkehrs-Checks durch. In Bergkamen stehen die Hauptgeschäftsstraßen in den Ortsteilen Oberaden und Rünthe im Fokus: Ideen zur fußgängerfreundlichen Gestaltung und Erhöhung der Aufenthaltsqualität sollen gemeinsam mit Anwohnern und Interessensverbänden entwickelt werden. Der Bahnhof Neubeckum und der ZOB Beckum sind die Ausgangspunkte für die Begehungen in Beckum. Der Schwerpunkt der Checks liegt auf der besseren Erreichbarkeit der ÖPNV-Haltepunkte sowohl zu der Haupteinkaufsstraße/Fußgängerzone als auch zu großen Arbeitgebern und öffentlichen (Versorgungs-)Einrichtungen. In beiden Kommunen wurde betont, den Augenmerk verstärkt auf die Barrierefreiheit der Fußwege zu legen, um Allen ein sicheres und bequemes flanieren in den Städten zu ermöglichen. 

Gehen ist die kostengünstigste und umweltfreundlichste Form der Fortbewegung gleichzeitig aber auch die vernachlässigte Verkehrsart in der Planung, die Fußverkehrs-Checks NRW sind ein neues Angebot des Zukunftsnetzes Mobilität NRW um den Fußverkehr in NRW zu stärken. In den Jahren 2019 bis 2021 werden 30 Kommunen mit Fußverkehrs-Checks bestehend aus 2 Workshops sowie zwei Begehungen, die jeweils mit kommunalen Vertretern sowie Anwohnern und Interessensgruppen durchgeführt werden, unterstützt. Das Angebot ist für Mitglieder im Zukunftsnetz Mobilität NRW kostenlos und wird gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.


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