Die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr - Information ist die Voraussetzung, um den Aufgaben und Möglichkeiten der zukunftsfähigen Mobilität zu begegnen.

In einem polyzentrischen und dicht besiedelten Gebiet wie der Rhein-Ruhr-Region ist der öffentliche Personennahverkehr bereits seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Baustein einer leistungsstarken und nachhaltigen Mobilität. Seit seiner Gründung 1980 wirkt der VRR im Interesse zufriedener Fahrgäste auf die Verbesserung der Qualität des Verkehrsangebotes hin. Im Zuge des Regionalisierungsgesetzes 1996 übernahm der VRR die Verantwortung für den Schienenpersonennahverkehr und konnte die Qualität und Wirtschaftlichkeit der angebotenen Leistungen seitdem kontinuierlich verbessern.

Das Mobilitätsverhalten der Nutzer_innen erfährt insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen: Die vernetzte, flexible und umweltfreundliche Verkehrsmittelnutzung gewinnt an Bedeutung, neben dem ÖPNV werden inter- und multimodale Verkehrsstrukturen immer wichtiger. Dies setzt ein zukunftsfähiges Verkehrssystem voraus, das optimal strukturiert ist und alle Mobilitätsorganisatoren der Region einbindet.

Ein einfacher Zugang zu unterschiedlichen Mobilitätsangeboten, verständliche Tarifsysteme und eine umfassende Information über alle Verkehrsmittel aus einer Hand sind hierfür Basiselemente. Auf diese Weise entwickelt sich der VRR hin zu einem integrierten Mobilitätsverbund, der Verkehr als Gesamtkonstrukt definiert und sämtliche Verkehrssysteme zu sogenannten Tür-zu-Tür-Konzepten vernetzt. Dabei ist die Trägerschaft der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetzes Mobilität NRW für das MBWSV ein weiterer Baustein.
Die Koordinierungsstelle unterstützt die notwendige Zusammenarbeit mit dem Ministerium, den Kommunen und weiteren lokalen und regionalen Partnerorganisationen im Rhein-Ruhr-Raum, um den anspruchsvollen Mobilitätsaufgaben gerecht zu werden.

Daher wird sich die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr neben den bewährten Aufgabenfeldern des bisherigen „Netzwerks Verkehrssicheres NRW“ insbesondere den neuen Handlungsfeldern widmen, um die Kernkompetenz des VRR effektiv einzusetzen. So leistet die Koordinierungsstelle einen entscheidenden Beitrag dazu, die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger_innen in Einklang mit den kommunalen und politischen Anforderungen, wie z. B. Reduktion von Emissionen und Vermeidung von Verkehrsbeeinträchtigungen, zu bringen.