Die Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe - Zentraler Schwerpunkt in der Arbeit der Koordinierungsstelle OWL ist die Mobilitätssicherung im ländlichen Raum.

Die Region Ostwestfalen-Lippe weist trotz einer starken wirtschaftlichen Relevanz von mittelständischen Unternehmen für die gesamtdeutsche Wirtschaft einen eher ländlich geprägten Charakter auf und muss sich u.a. mit den Folgen des demographischen Wandels auseinandersetzen.
Aufgrund dieser strukturellen Gegebenheiten stellt die Mobilitätssicherung im ländlichen Raum ein zentrales Anliegen im Bereich des Mobilitätsmanagements in der Region Ostwestfalen-Lippe dar. So sind besonders periphere, aber auch städtische Verkehre nachhaltig sowie sicher zu gestalten und vor allem durch neue Angebotsformen stärker miteinander zu verflechten. Dabei müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Zielund Nutzergruppen (z.B. Senior_innen oder Kinder) stets berücksichtigt werden.

Die Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe, mit Sitz beim Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter in Paderborn, hat zum 1. Juli 2015 ihre Arbeit aufgenommen und berät Städte, Gemeinden und Kreise aus der Region zu diesem Thema.
Neben dem Land NRW werden die Aufgaben der Koordinierungsstelle finanziell und operativ von den vier Trägern aus der Region, der Kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe mbH (KVG), der Minden-Herforder Verkehrsgesellschaft mbH (mhv), dem Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph) und dem Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL), unterstützt.

Um das kommunale Mobilitätsmanagement in der Region zu fördern und die Bedeutung multimodaler Mobilität zu unterstützen, kann die Koordinierungsstelle durch die enge Zusammenarbeit u.a. mit den SPNV-/ÖPNV-Aufgabenträgern ihre Schnittstellenfunktion effizient für die Belange der Mobilitätssicherung im ländlichen Raum einsetzen. Gleichzeitig wird der Weg der Aufgabenträger vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund mitbegleitet und -gestaltet.