Die Koordinierungsstelle Westfalen - vernetzte Mobilität umsetzen.

Mit ihrem Betreuungsgebiet von der niederländischen Grenze bis in das Sauerland deckt die Koordinierungsstelle Westfalen einen überwiegend ländlich geprägten Raum ab. Dabei stellt eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf im Münsterland oder die Kreise Soest und Unna in der Hellwegregion vor ganz andere Herausforderungen als den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis im Sauerland. Auch die Oberzentren, die Städte Hamm und Münster, mit ihren Verflechtungen in die Region fördern den Wandel im Mobilitätsverhalten der Bürger_innen.

Die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) organisiert mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH, der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH und der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH den Busverkehr zwischen dem Teutoburger Wald im Nordwesten und der Ruhr im Südosten. Die kommunale Unternehmensgruppe hat dabei neben ihrem Kerngeschäft seit vielen Jahren einen Fokus auf die Verknüpfung der Verkehrsmittel des Umweltverbunds. So lag es nahe, sich als Träger der Koordinierungsstelle Westfalen im Zukunftnsetz Mobilität NRW zu engagieren, um das Zielen eines verkehrsmittelübergreifenden Ansatzes für eine nachhaltige Mobilität zu erreichen.

Auf neuen Wegen durch den ländlichen Raum in Westfalen.

Die Mitarbeiter_innen der Koordinierungsstelle bieten den Kommunen Konzepte und Ideen zu Fragen, wie Verkehrswege sicher gestaltet werden können. Sie zeigen aber auch auf, wo es sich lohnt, etwa den Nahverkehr mit Fahrrad und E-Bike zu verknüpfen oder Carsharing-Projekte zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des betrieblichen und schulischen Mobilitätsmanagements.

Die Koordinierungsstelle unterstützt bei den erforderlichen Abstimmungsprozessen zwischen den Fachbereichen der Kommunalverwaltung und den Mobilitätsdienstleistern sowie bei der
Aufstellung eines kommunalen Mobilitätsplans.