Fachgruppe "Nahmobilität"

05.12.17 in Bad Oeynhausen

Im Fokus der Fachgruppe stehen Radschnellwege/Radschnellverbindungen, die derzeit in vielen Ländern eine große Rolle spielen. Auch in Deutschland und insbesondere in NRW hat diese Radwegeform, die durch besondere Kriterien definiert wird (u.a. weitestgehend kreuzungsfrei, steigungsarm, hindernisfrei,...), an Bedeutung gewonnen. Vor allem für die steigende Anzahl an Pedelecs ist diese Infrastruktur besonders gut geeignet, da Fußgänger/innen und Radfahrer/innen getrennte Wege benutzen und Bevorrechtigungen das Radfahren so angenehm und sicher wie möglich gestalten sollen.

In NRW werden derzeit die im Wettbewerb 2013 ausgezeichneten Projekte sowie zwei weitere Radschnellwege in die Planung bzw. Umsetzung gebracht. Drei Projekte sind in den Planungen bereits so weit, dass sie die Bezeichnung RS führen dürfen, u.a. der RS3 zwischen Minden und Herford, der in der Fachgruppe vorgestellt wird. Den Stand der weiteren Projekte und wie es im Hinblick auf die neue Landesregierung weitergeht, wird Herr Ulrich Malburg vom Verkehrsministerium NRW vorstellen.

Radschnellwege NRW

Dass gute Radschnellverbindungen nicht nur mit Hilfe der Landesbehörden errichtet werden können, soll anhand zweier Beispiele aus Osnabrück und Bonn dargestellt werden. Ob diese auf OWL übertragbar sind und inwiefern die Regionale 2022 in OWL oder auch die interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der Regiopolregionen dabei hilfreich sein können, soll in der Fachgruppe diskutiert werden.

Hier können Sie sich für die Fachgruppe Nahmobilität am 05.12.2017 anmelden.

Downloads

  • Tagesordnung Fachgruppe Nahmobilität 2017 ( pdf | 115.03 KB )