Fachgruppe "Nahmobilität"

Im Fokus der Fachgruppe am 5. Dezember in Bad Oeynhausen stand das Thema Radschnellwege/Radschnellverbindungen; In NRW werden derzeit die im Wettbewerb 2013 ausgezeichneten Projekte sowie zwei weitere Radschnellwege in die Planung bzw. Umsetzung gebracht. Drei Projekte sind in den Planungen bereits so weit, dass sie die Bezeichnung „RS“ führen dürfen. Herr Malburg vom Verkehrsministerium NRW stellte dazu den aktuellen Stand in NRW sowie Fördermöglichkeiten dar.

In Ostwestfalen-Lippe soll der Radschnellweg „RS3“ von Herford über Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica nach Minden, entstehen. Der Teilabschnitt zwischen Löhne und Bad Oeynhausen befindet sich derzeit in Planung. Frau Noack (Stadt Bad Oeynhausen) und Herr Helten (Stadt Löhne) zeigten den aktuellen Stand, Hürden, Hemmnisse, die daraus entstandenen Lösungsansätze sowie die Erfolgsfaktoren des Projekts auf. Wichtig ist die Akzeptanz in der Bevölkerung, dafür ist eine frühe Einbindung der BürgerInnen und eine kontinuierliche Beteiligung unbedingt notwendig.

Dass gute Radschnellverbindungen nicht nur mit Hilfe der Landesbehörden errichtet werden können, wurde anhand des Radschnellwegs Osnabrück-Belm gezeigt. Hier wurde der Anstoß über den Klimaschutz gegeben, die Bewerbung zur „Masterplanregion 100% Klimaschutz“ in 2013.

Darüber hinaus wurde während des Fachgruppen-Treffens diskutiert, wie weitere Radschnellverbindungen gefördert, die Regionale 2022 genutzt oder die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden können. 

   Fachgruppe Nahmobilität

05.12.17 |