Deutscher Fahrradpreis 2018: Gesucht werden die besten Projekte der Radverkehrsförderung

Egal ob Radschnellweg, Fahrradparkhaus, Handy-App mit nützlichen Tipps, Verleihsystem für Lastenräder oder eine durchdachte Kampagne, richtungsweisende Projekte und Maßnahmen, die das Radfahren im Alltag, in der Freizeit oder im Tourismus fördern, erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen, werden beim Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet. Ausgezeichnet werden gleichermaßen Projekte, die überzeugende Detailverbesserungen beinhalten, als auch solche, die in ihrem Bereich neue Maßstäbe setzen.

Die besten Projekte für 2018 werden vom 1. September bis zum 15. November 2017 gesucht. Januar 2018 wählt eine Fachjury aus Politik, Wirtschaft und Verbänden aus allen Bewerbungen die Gewinner in den Kategorien „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Die Preisverleihung findet am 22. Februar 2018 in Essen statt. Die Gewinner werden mit je 3 000 Euro prämiert.

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur meint: „Wir freuen uns über die zahlreichen innovativen Projekte, die uns jedes Jahr im Rahmen des Deutschen Fahrradpreises erreichen. Denn häufig sind es die kleinen Maßnahmen, ein außergewöhnliches Engagement oder besondere Ideen, die weitgreifende Entwicklungen nach sich ziehen.“

Bewerben Sie sich. Dies können Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Unternehmen und öffentliche sowie private Institutionen. Auf der Homepage steht ein Online-Formular zur Bewerbung bereit.

Finanziert wird der Deutsche Fahrradpreis vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS). Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Verbund Service Fahrrad g.e.V (VSF) sponsern den deutschen Fahrradpreis.

16.08.17 | Kommunales Mobilitätsmanagement, Ländlicher Raum, Schulen und Kinder, Stadtplanung, Verkehrssicherheit, Vernetzte Mobilität