Befragung zu E-Bike-Fahrradboxen in den Kommunen des Zukunftsnetz Mobilität NRW

Im Spätsommer 2017 führte das Zukunftsnetz Mobilität NRW eine schriftliche Befragung aller Mitgliedskommunen zum Themenfeld E-Bike-Boxen (Fahrradboxen mit E-Bike-Ladeanschluss) durch. Mithilfe der Erhebung soll eine empirische Datenbasis zu Angebot und Nachfrage von E-Bike-Boxen ermittelt werden. U.a. sollte beantwortet  werden:

  • Wie hoch ist die aktuelle Nachfrage?
  • Wie schätzen die Kommunen den künftigen Bedarf ein?
  • Welchen Aufwand haben Kommunen mit E-Bike-Boxen (Investitions- und Betriebskosten, Vermietung)?

Das Ziel der Untersuchung war es zu ermitteln, inwieweit Ladestationen für E-Bikes/Pedelecs z.B. in Bike & Ride Anlagen von Relevanz sind.

Auch wenn die Verkaufszahlen von Pedelecs und E-Bikes immer weiter steigen, die Befragung der Kommunen ergab, Fahrradboxen müssen keine Lademöglichkeit haben. In der Regel scheinen Einrichtung und Betrieb von E-Bike-Boxen bei den befragten Gebietskörperschaften unproblematisch zu sein. Ob die Lademöglichkeit aber tatsächlich genutzt wird, ist nicht bekannt. Als Grund der Einrichtung von E-Bike-Boxen wurden Anfragen von Nutzern genannt. Insgesamt muss aber auf die geringen Fallzahlen bei den Kommunen, die bereits E-Bike-Boxen installiert haben hingewiesen werden, die eine Bewertung erschweren.

Insgesamt wurden 117 Mitgliedskommunen des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ angeschrieben. 62 (53 %) Fragebögen konnten ausgewertet werden. 90 % (n=56) der Befragten haben bislang keine E-Bike-Boxen aufgestellt.

Die ausführliche Auswertung steht unten zum Download zur Verfügung.

Downloads

  • Auswertung der Befragung zu E-Bike-Fahrradboxen in den Kommunen des Zukunftsnetz Mobilität NRW ( pdf | 2.06 MB )
24.01.18 | Allgemein, Kommunales Mobilitätsmanagement, Ländlicher Raum, Stadtplanung, Vernetzte Mobilität